Langnauerbrücke bei Malters

Jahr
2013
Bauherr
Kanton Luzern
Architekt

Die neue Langnauerbrücke ist als schief gelagerte, im Grundriss gekrümmte Verbundbrücke mit einer Spannweite von rund 60 m konzipiert. Die Überbauhöhe beträgt bei den auf Pfahlfundationen ruhenden Widerlagern rund 2 m. Unter Ausnützung der zulässigen Freibordhöhe nimmt der Querschnitt bis zur Brückenmitte auf 2,5 m linear zu. Die Stahlkastenträger werden über angeschweisste Querbleche und Kopfbolzendübel mit dem Widerlager monolithisch verbunden. Im Widerlagerbereich sind sie vorwiegend auf Torsion beansprucht. Gegen die Brückenmitte nimmt die Torsionbeanspruchung ab, dafür die Biegebeanspruchung entsprechend zu. Die Blechstärken sind entsprechend dimensioniert und abgestuft. Die luftdicht verschlossenen Stahlkastenträger bringen verschiedene Vorteile: maximale Dauerhaftigkeit ohne Inspektionsbedarf, grosse Torsions- und Biegesteifigkeit bereits im Bauzustand beim Betonieren sowie eine entfallende Schalung im Kasten. Die geringen Verformungen unter Verkehrslast bestätigen die grosse Steifigkeit des Verbundquerschnitts.

 

Der hohe Vorfertigungsgrad der Stahlteile mit einem Minimum an Baustellenschweissungen beschleunigt die Ausführung und minimiert das Hochwasserrisiko während der Montage.

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