Sanierung Marchlibachbrücke, Gurtnellen

Jahr
2009
Bauherr
Baudirektion Uri
Architekt

Die Märchlibachbrücke ist ein Objekt der Gotthardstrasse im Abschnitt Amsteg–Gurtnellen. Sie ist eine einfeldrige Bogenbrücke aus Natursteinmauerwerk, bestehend aus zwei zusammengebauten Bauwerken verschiedener Bauepochen (Bogenbrücke 1830, Sparbogen 1931). Die auskragende Betonplatte wurde 1963 ergänzt.

In einer ersten Etappe 2008 wurden die Fundamentbereiche mit Betonriegeln und Pfählen gesichert. Das Steingewölbe der Bogenbrücke wurde mit einer Spritzbetonschicht verstärkt. In einer zweiten Etappe 2009 wurden die schadhaften Auskragungen aus Ortbeton komplett abgebrochen und durch eine neue Betonplatte ersetzt. Die Betonplatte wurde, wo erforderlich, über die gesamte Strassenbreite erstellt. Damit konnten die darunterliegenden, bestehenden Brückengewölbe aus Bruchstein vor Oberflächenwasser und Streusalzeinflüssen geschützt werden. Die Betonplatte wurde mit PBD-Dichtungsbahnen abgedichtet. Eine Schutzschicht aus Gussasphalt sowie ein Walzasphaltbelag vervollständigen den Aufbau. Ausserdem wurde die Fundation der angebauten Brücke der SBB gesichert.

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